Pilze – aus eigenem Anbau

Vor allem im Herbst und Winter werden frische Pilze sehr geschätzt. Viele Speisepilze lassen sich ganz einfach unabhängig von der Jahreszeit im Haus anbauen.

Schritt 1:

Das Champignonsubstrat wird fertig gekauft. Neben der passenden Erdmischung ist das Pilzmycel, aus dem sich später die würzigen Pilze entwickeln, bereits enthalten. Das Substrat kann im Kunststoffsack bleiben, oder man füllt es in eine kleine Holzkiste. Leicht andrücken und dann sehr feinen Kompost in einer rund 2 cm dicken Schicht als Abdeckung auffüllen.

Schritt 2: 

Die so vorbereitete Kultur an einem warmen, aber nicht so hellen Ort aufstellen. Champignons wachsen am besten an einem dunklen Platz – der Heizungsraum im Keller ist für sie sehr gut geeignet. Neben Wärme und Dunkelheit spielt bei der Kultur von Pilzen die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle. Das Substrat darf nicht austrocknen. Deshalb sollte man es sorgfältig angießen und mit einer Folie vor dem Austrocknen schützen.

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Schritt 3: 

Sobald sich die ersten Pilze zeigen, beginnt die Erntezeit. Ob man die ganz kleinen Champignons bevorzugt oder doch lieber größere mag, ist Geschmackssache. Über die Größe entscheidet der Zeitpunkt der Ernte. Die Kultur erbringt bis zu sechs Wochen lang frische Champignons. Danach pflegt man das Substrat weiter – und mit einn wenig Glück erhält man noch eine zweite, wenn auch etwas schwächere Ernte.

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Hochbeete

Hochbeete sind erdacht worden, um auch Menschen das Gärtnern zu ermöglichen, die sich nicht mehr so gut bewegen können. Es gibt sie nicht fertig zu kaufen, man muss sie selbst aufbauen. Dies bedeutet einen gewissen Aufwand, doch man kann das Beet ganz nach den eigenen Vorstellungen planen und erstellen. Hat man die Höhe gut mit der eignen körperlichen Reichweite abgestimmt, gibt es kaum eine bequemere und sauberere Art der Gartenarbeit.

Am stabilsten und haltbarsten sind gemauerte Hochbeete – sie sind aber auch am aufwendigsten. Wer gerne bequem gärtnert und vielleicht noch eine Vorliebe für wärmeliebende Gemüse hat, sollte sich trotzdem einmal mit dem Gedanken beschäftigen. Die Steine der Mauer speichern die Wärme der Sonne – damit ist das gemauerte Hochbeet so etwas wie ein kleiner Ofen, in dessen Inneren sich die Erde schneller erwärmt. Mit einer Folienhaube oder einem passenden Frühbeetfenster wird aus dem Hochbeet ganz schnell ein Minigewächshaus.

Hochbeete aus Holz halten nicht so lange wie die gemauerten, weil das Holz irgendwann zu verrotten beginnt, doch auch sie sind gute Wärmespeicher. Holz ist außerdem im Garten ein naturaler Baustoff, der sich gut und leicht an alle Stile anpasst.

Gelegentlich sieht man kleine Hochbeete auch mit Einfassungen aus Kunststoff, doch sie halten nicht allzu lange. Ob man sich mit dieser Art des Gärtnerns anfreunden kann, ist wegen des preisgünstigen Baustoffs – das kann auch eine alte Wanne ohne Boden sein – durchaus eine Überlegung Wert.

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Hochbeete werden entweder ganz mit Erde gefüllt oder erst mit einer Drainageschicht aus Stein und Sand versehen. Die bieten sich immer dort an, wo die Bodenverhältnisse zum Beispiel wegen großer Feuchtigkeit bereits problematisch sind. Die oberste Bodenschicht im Hochbeet sollte immer von bester Qualität sein. Im Zweifel deshalb auf eine gute fertige Pflanzerde zurückgreifen. Alle Gemüsearten können entweder allein oder als Mischkultur wachsen.

In einem Balkonkasten bieten sich für die Ränder wieder Gewächse an, die von Natur aus klettern, ranken oder Polster bilden wie viele Kräuter. Auch Beerenobst wie Erdbeeren oder Blaubeeren kann man auf einem Hochbeet kultivieren. Sowohl bei Gemüse, das extrem kräftige Wurzeln bildet, wie z.B. Rhabarber, als auch bei Obstbäumen sollte man von einer Bepflanzung der Hochbeete absehen. Sehr kräftige Wurzeln können selbst ein gemauertes Hochbeet mit der Zeit sprengen.

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